Wie ich lernte, wirksamer zu sein und meine Projektteams erfolgreicher zu machen.

Hallo, ich bin Nico Litschke, ich verhelfe Ihrem Projektteam zu mehr Klarheit und Struktur bei der Entwicklung von sicherheitskritischen Systemen, Elektromobilität und intelligenten Fahrassistenzsystemen.

Das Entwickeln der neuen Mobilität ist aufregend und anstrengend zugleich. Für saubere und sichere Mobilität müssen wir Elektroantriebe, intelligente Systeme und die Cloud vernetzen. Softwareanteile steigen. Systeme werden sicherheitskritischer. Man arbeitet plötzlich mit Kollegen zusammen, die man nicht kennt, die eine andere Fachsprache sprechen und die andere Ziele haben. Probleme sind so vielschichtig, dass man leicht den Überblick verliert. Drei Experten kommen zu fünf Meinungen. Projektalltag.

My Passsport Photo

Projekte steuern ≠ Projekte kontrollieren

Die »Regeln der Kunst« wie Automotive SPICE®, Prozesse, Checklisten, Quality Gates, KPIs, Tickets, Lean, Scrum, SAFe und Holocracy dienen letztendlich nur einem Zweck: minimale Plan-Ist-Abweichungen, Flow erhöhen, nichts verschwenden, konformes Verhalten. Schöne Kontrollillusion.

Über Jahre habe ich mich damit gequält. Ich wollte Projekte »on time, on budget, on quality, on scope« führen. Es musste nur der richtige Ansatz her. Nur sind 85% der Regeln der Kunst zwar logisch richtig; taugen aber nicht für den Projektalltag. Ich habe mich daran fast aufgerieben.

Bis ich kapierte: Projekte lassen sich nicht durch mehr Kontrolle steuern. Wie der Unglückliche, der vergeblich aktiv glücklich sein will, versuchte ich, Projekte über Planvorgaben und Kontrolle zu steuern. Auf direktem Wege geht das nicht. Man muss einen Umweg gehen.

Projekte steuern == Inhalte meistern == Lernen

Ich fragte mich: »Was beschäftigt uns hier wirklich?« Inhalte. Wir Tekkies und Fachexperten wollen verstehen, was wir noch nicht verstehen; wie man das erkennt, beschreibt, versteht und löst. Das geht über hübsche Visionen und kühnes Fordern hinaus. Der Teufel steckt im Detail. Was genau soll die KI bringen? Welche Mechanismen sind ASIL D kompatibel? Wie können wir Performance und Safety verbessern? Und wieso sendet der Teststand Rauchzeichen? Antworten darauf müssen wir tagtäglich ermitteln, mehr über Probleme und Lösungen lernen.

Meinen Kolleginnen und Kollegen erleichtere ich diesen Vorgang mit Systems Engineering. Im Grunde ist das eine Bildsprache. Verstrickte und gegenseitige Abhängigkeiten versteht man mit Grafiken leichter. Ganz pragmatisch: Wir können auf das Ding zeigen, das wir meinen, und Infos ordnen. Wir können gemeinsam radieren, ändern, verschieben, kopieren, streichen. Wir können dynamische Abläufe simulieren. Bis wir ein gemeinsames Verständnis haben. Dann gelingt auch die Teamarbeit.

Besserer Service durch Selbstständigkeit

Mit meinem Ansatz eckte ich mit Vorgesetzten und Berater:innen an. Die verorteten mich irgendwo zwischen Querdenker und Verrückter. Ich argumentierte mit Fakten, zeigte die messbar besseren Ergebnisse auf und die zufriedenen Kundenstimmen, verglich es mit den Broschüren der »Regeln der Kunst«. Ihre Antwort: »Na und? Ihr habt es ja falsch gemacht!«. Die Bürokratie war Pflicht.

Wie nie zuvor wurden mir die Dogmen unserer Arbeit bewusst. Mein innerer Wertekompass sprang aus seinem Lager. Bestärkt vom Feedback aus meinen Projekten wagte ich den Schritt zurück in die Selbstständigkeit. Das war 2016. Jeden Tag aufs Neue bin ich dafür dankbar.

Was gibt es noch über mich zu sagen?

Mein Russischlehrer sagte mir mal: »Du analysierst und hinterfragst zu viel. Lerne die Vokabeln auswendig. Das reicht«. Analytisch und hinterfragend denke ich immer noch. Ich habe aber gelernt, dass zu viel davon paralysiert, bevor man überhaupt angefangen hat. Diese Lektion haben mir meine Geschäfte gelehrt.

Nico Litschkes Lebenslauf Download Icon

Mein Lebenslauf (zum Download klicken)

Download
Lebenslauf von Nico Litschke
Lebenslauf von Nico Litschke mit Skills und Kurzhistorie
Nico_Litschke_CV.pdf
Adobe Acrobat Dokument 350.4 KB

Guiding principles

Meine Leitsätze

In komplexen Situationen, unter Zeitdruck oder in Krisen sind es unsere Prinzipien und Werte, die unser Handeln leiten.

Meine zentralen Leitsätze sind:

  • Ehrlichkeit Wie hieß es doch gleich in Lukas 16:10? »Anyone who can be trusted in little matters can also be trusted in important matters.« Das bringt es auf den Punkt.
  • Respekt Gute Zusammenarbeit setzt respektvollen Umgang voraus. Für Herkunft, Sprache, Religion, etc. gilt das ohne Frage. Freilich auch für Kompetenz, Fachbereich, Profession, Aufgaben, Programmiersprache, Anstellungsverhältnis.
  • Vertrauen & Reziprozität Vertrauen richtet sich bottom-up und top-down. Bottom-up: Vertrauen in Vorgesetzte und ihre Entscheidungen. Top-Down: Ich vertraue meinem Team anspruchsvolle Aufgaben und Entscheidungen an und fördere ihren Stil.
  • Verantwortung & Disziplin Verantwortung und Disziplin greifen, wenn Motivation und Aufgeregtsein längst den Platz verlassen haben. Das heißt auch, dass ich - und nur ich - für meinen Ärger, meinen Frust und meine Freude verantwortlich bin.
  • Expertenkultur Fachexpertinnen und Fachexperten haben das Sagen. Sie beurteilen Probleme und entscheiden, wo es lang geht. Als Führungskraft liefere ich die notwendigen Infos und ermögliche die Umsetzung.
  • Fehler passieren & Lernen Wir treffen in Projekten täglich große und kleine Entscheidungen. Da passieren auch Fehler. Wir lernen daraus und ermitteln Lösungen. Anders bei mangelnder Sorgfalt; die spreche ich an und biete Unterstützung.
  • Freiheit, Offenheit & Zuversicht Projektteams müssen häufig dem herrschenden Denken widersprechen und neue Ziele, Wege, Mittel, Tools aufgreifen, damit ein Vorhaben gelingt. So kommt am Ende auch etwas Vernünftiges heraus.

Nächste schritte

Erzählen Sie mir von Ihrem Projekt

Wir wandeln die Komplexität Ihrer Entwicklung in einen Vorteil.