Fallbeispiel: Klimaschutz steuern

Die Schwierigkeiten im Umgang mit komplexen Problemen werden am besten durch das Schicksal realer Fälle verdeutlicht. Die Weihnachtsvorlesung[1] von Hans Werner Sinn über die Wirkung des Klimaschutzes drängt sich geradezu auf. Ich nehme den Vortrag als Fallbeispiel, um Denkfehler und Irrglauben im Umgang mit komplexen Problemen aufzuzeigen.

Wichtig: Ich kann nicht urteilen, ob Sinn recht hat. Das obliegt den Klimaexperten. Ich nehme seinen Vortrag, um den Umgang mit komplexen Problemen zu verdeutlichen. Der Einfachheit halber nehme ich Sinns Argumentation als „korrekt“ an. Im Übrigen verwende ich Umweltschutz und Klimaschutz synonym.

0. Sinns Fazit zur Wirkung der Klimaschutzmaßnahmen

Das knappe Fazit aus Sinns Vortrag: aktuell entfalten die Maßnahmen zum Klimaschutz nicht die gewünschte Wirkung. Sie führen zur Fehlsteuerung und zur Ausweitung von CO2-Ausstoß.

1. Komplexe Probleme sind mehrdeutig

Sinns Ausführungen stützen sich auf Zahlen, Daten, Fakten. Die Frage ist: Stimmen diese? Das hängt von den grundlegenden Problemen beim Vermessen komplexer Probleme ab.

Erstens, welche Zahlen, Daten und Fakten bilden die Realität überhaupt angemessen ab? Sinn konzentriert sich auf den Ausstoß der CO2-Äquivalente[2]. Er reduziert die Wirkung auf Treibhausgase. Mit einer solchen Kennzahl sind wir automatisch blind für andere Umweltprobleme, z.B. Plastik, Müll, Chemikalien, Nitrat, Atommüll, Massentierhaltung.[3] Später werden wir noch sehen, wie eine solche Vereinfachung zur Fehlersteuerung führen kann.

Zweitens, wie werden die Zahlen, Daten, Fakten erfasst? Was wird einbezogen? Was wird ausgelassen? Bauer et al. zeigen am Beispiel von Arbeitslosigkeit oder der PISA-Studie auf, dass internationale Vergleiche hinken.[4] Beim Erfassen der Daten verwenden die Staaten unterschiedliche Definitionen. Auch Ein- und Ausschlusskriterien für Daten sind unterschiedlich. Automatisch wird unser Weltbild verzerrt. Vergleiche sind kaum noch sinnvoll.

Drittens treffen wir ständig auf Scheinkorrelationen. Zum Beispiel sind die bisherigen Erfolge zur CO2-Reduktion eher auf den Zusammenbruch der DDR und deren schmutziger Industrie zurückzuführen. Die Maßnahmen zum Klimaschutz reduzierten den CO2-Ausstoß bisher nicht, meint Sinn. Diese Interpretation ist statistisch gesehen problematisch. Ein Vergleich für den CO2-Ausstoß mit und ohne Maßnahmen ist nicht möglich. Ob die Maßnahmen den steigenden CO2-Ausstoß zumindest abgemildert haben, wissen wir nicht.

Die Daten sind mehrdeutig. Was richtig und was falsch ist, ist eine Frage des eigenen Weltbildes. In der Wissenschaft gilt das als „wahr“, was namhafte und einflussreiche Vertreter der Scientific Community als wahr bezeichnen (nicht aber die Meinung der Mehrheit).[5] Das kann sich letzten Endes als falsch herausstellen. Ein Beispiel ist die Grundsatzfrage, ob Menschen den Klimawandel verursachen. Laut Sinn sprechen die Daten dafür; Andere sprechen dagegen.[6]

Offensichtlich stecken wir fest, wenn wir für komplexe Probleme eine eindeutige, klare Antwort abwarten. Wir können nur vorsichtiger im Popper’schen Sinne vorgehen (falsifizieren): Gegeben Klimaschutz ist möglich, so konnte mit den bisherigen Maßnahmen keine Reduktion von CO2-Äquivalenten nachgewiesen werden.

Das Messen der Wirkungen bleibt verzerrt: Was sich heute positiv auswirkt, kann sich versteckt negativ auswirken oder sich erst viel später zeigen. Umgekehrt gilt das natürlich auch. Das sind s.g. Neben- und Fernwirkungen.[7] Ein Beispiel ist das eingesparte Öl bei deutschen Fahrzeugen. Das wird in die USA verschifft und von noch größeren SUVs verbrannt. Ein weiteres Beispiel sind Ölscheiche. Die steigern die Ölförderung weiter, weil sie wegen der Klimapolitik ihr Öl in einer fernen Zukunft nicht mehr verkaufen können. Die lokale CO2-Reduktion wird global kannibalisiert. Wir bewirken das Gegenteil.

Der Umgang mit komplexen Problemen braucht Demut sowie differenziertes und achtsames Denken.

2. Lernen und Loslassen

Ob die Anstrengungen vergebens waren, fragt Sinn. Nicht aus einer Komplexitäts-Sicht. In komplexen Systemen gibt es keine geradlinige Ursache-Wirkungskette. Wer auf ein komplexes System einwirkt, der kann nur beobachten, wie das System reagiert.[8] Die gezielte Steuerung ist unmöglich. Überlagert wird dies vom bekannten Schmetterlingseffekt.[9]

Das heißt, wir können mehr oder weniger begründete Maßnahmen ergreifen. Ob und wie die Maßnahmen wirken, können wir nur beobachten. Sinn bietet uns seine Beobachtungen und Interpretationen an. Wer sie nutzt, lernt dazu und stößt passendere Maßnahmen an. Ggf. passt sich sogar unser Weltbild an und wir finden geeignetere Wege und auch Kennzahlen.[10]

Dieser iterative Lernzyklus ist das grundlegende Vorgehen für komplexe Probleme: Maßnahmen identifizieren, testen, prüfen und weitermachen, wenn es wie gewünscht wirkt. Das entspricht den klassischen Plan-Do-Check-Act[11] Zyklen. Das heißt aber auch, wenn unsere Maßnahmen keine oder gar negative Auswirkungen haben, dann müssen diese zumindest auf den Prüfstand. Mit regenerativen Energien und deren schwankender Energieversorgung gibt Sinn einen Kandidaten dafür.

Wer mit komplexen Problemen konfrontiert ist, braucht geeignete Lernstrategien.[12]

3. Komplexe Probleme sind verstrickt

Warum wirken die Maßnahmen nicht? Dafür müssen wir fragen, über welches System wir reden. Die gute Sache „Klimaschutz“ ist hochgradig verstrickt mit Wohlstand und Armut, Militär und Sicherheit, Einfluss und Macht, Finanzen und Schulden. Das ist so. Ob wir das wollen oder nicht, spielt keine Rolle.

Mit anderen Worten: das Klima wird beim Klimaschutz zum Nebenschauplatz. Die eigentliche Komplexität und Steuerungsproblematik liegt in den sozialen Systemen. Maßnahmen müssen den Kriterien dieser Systeme gerecht werden.[13] Ein Beispiel ist die subventionierte Solar- und Windenergie. Wenn beides die Kohlekraftwerke nicht wie angekündigt ersetzen kann, wie konsequent ist es diese zu fördern? So einfach ist das natürlich nicht. Mittlerweile hängen Existenzen von dem geschaffenen Markt ab. Angestellte würden ihre Arbeit verlieren. Das Vertrauen in Zusagen der Politik würde sinken. Die Kehrtwende würde im Wahlkampf und von Medien ausgeschlachtet werden. Genau: es ist verstrickt. Deshalb ist es nicht geradlinig lösbar.

Sinn schlägt vor, den Klimaschutz zu dezentralisieren. Das ist aus dieser Perspektive intelligent. Er empfiehlt einen CO2-Markt in Form eines Preisaufschlags für den ökologischen Fußabdruck. Der Preisaufschlag ist kompatibel zur ökonomischen Ratio aller Unternehmen. Er hätte eher das Potenzial, die gewünschte Wirkung zu entfalten.

Komplexe Probleme sind meistens verstrickte, soziale Probleme. Lösungen müssen den Kriterien dieser Systeme gerecht werden.

4. Muddle Through – wenn Systeme nicht steuerbar sind

Der einfachste Steuerungsversuch ist geradlinig, direkt und gezielt. Nennen wir das Oberlehrer-Steuerung. Der Oberlehrer fordert Andere zum Handeln auf: „Macht was! (Bitte so, wie ich glaube, wie ich es meine.)“. Dieser Ansatz ist einfach, bequem und häufig wirkungslos. Erstens, blendet der Oberlehrer aus, wie Andere ticken und warum sie tun, was sie tun. Zweitens, ignoriert der Oberlehrer die Schwierigkeiten der Umsetzung. Nur weil er etwas fordert, weiß noch niemand, wie man es löst. Drittens, kann der Oberlehrer an der Lösung immer noch rumnörgeln, wenn ihm das Ergebnis nicht passt. Viertens, glaubt der Oberlehrer ehrlich, etwas getan zu haben. Er ermahnt ja.

Lässt sich das Problem analytisch lösen? Fokussieren wir auf das thermodynamische System „Klima“, dann lassen sich mit derzeitigen Modellen Trends gut abschätzen.[14] Wie oben erläutert, ist hier das soziale System das relevantere. Das lässt sich nicht modellieren, weil wir in die Köpfe der Menschen nicht reinschauen können und soziale Systeme hochgradig verstrickt sind.

Dann bleibt nur noch der Ansatz Muddle-Through[15], zu Deutsch: „durchwursteln“. Wenn die Wirkungen von Maßnahmen nicht absehbar sind, können wir nur begründet Maßnahmen umsetzen, achtsam beobachten und stetig gegensteuern. Das entspricht den oben beschriebenen Plan-Do-Check-Act Zyklen.

Komplexe Probleme sind weder gezielt noch analytisch lösbar. Man muss sich durchwursteln.

5. Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird![16]

Ein weiterer Aspekt der Oberlehrer-Steuerung ist der Fokus auf wenige Alternativen. Der Oberlehrer glaubt ja, er habe recht: Atomkraft abschalten. Solar- und Windenergie sollen das kompensieren. Elektro statt Diesel. Das ist riskant: Woher wissen wir, wie das wirkt, wenn wir es vorab nicht wissen können? Außerdem haben nur Wenige den Mut, bei Fehlschlägen erneut anzufangen. Oft werden Fehlschläge künstlich am Leben erhalten. So hat man zumindest etwas in der Hand.

Bei komplexen Problemen müssen wir uns von der Idee der aussichtsreichsten Alternative trennen. Jeder Weg kann zum Durchbruch führen.[17] Da Klimaschutz fraglos dringend ist, müssen wir einen ganzen Blumenstrauß an Alternativen gleichzeitig verfolgen. Vielleicht stellen sich einige als nützlich heraus oder können weiterentwickelt werden. Außerdem müssen wir den Abbruch unwirksamer oder dysfunktionaler Pfade erlauben. Die Frage ist also: Halte ich es aus, wenn Andere unsere Steuergelder in Alternativen investieren, die ich unsinnig finde? Oder gehe ich auf die Barrikade, blockiere, nörgle?

Aus dieser Perspektive ist der CO2-Preisaufschlag intelligent. Unternehmen fällt er zur Last. Die bringen ihre kreativen Köpfe ein, um dem Aufschlags zu vermeiden. Umweltschutz wird für konkrete Probleme betrieben. Das potenziert die Alternativen. Verordnungen dagegen bewirken dies kaum. Sie regulieren wenige Fälle. Die Anzahl kluger Köpfe ist auf den Gesetzgeber (und dessen Berater) begrenzt.

Wer im Komplexen handelt sollte stets seine Handlungsalternativen maximieren.

6. Ziele – Freund und Feind zugleich

Wie richtet man nun die Anstrengungen der vielen Akteure auf die gute Sache „Klimaschutz“ aus? Im hiesigen Fall werden Klimaschutzziele verwendet, z.B. zur CO2-Reduktion. Allerdings kritisiert Sinn, wie unrealistisch diese sind. Tatsächlich sind Ziele ein zweischneidiges Schwert. Hätten wir gar keine Klimaschutzziele, was würden wir dann überhaupt tun? Ziele sind Wegweiser in eine Zukunft. Sie setzen den Rahmen. Sie dienen der Verständigung. Sie koordinieren Akteure.

Aber – und das ist ein schwergewichtiges – unrealistische, meistens quantitative, Ziele regen zur Fehlsteuerung an. Im Klimaschutz konzentrieren wir uns auf die Kennzahl CO2-Äquivalente. Negative Konsequenzen sehen wir offenkundig bei der VW-Schummelei oder bei der EU-Schummelei zum Flottenverbrauch.

Gleichzeitig greift eine Kennzahl zu kurz. Eine Kennzahl ist mehr oder minder willkürlich gewählt. Wichtiger noch: Neben diesem Was muss auch das Wie als Handlungsziel klar sein.[18] D.h. welche Maßnahmen sollen wir konkret aufgreifen und was erwarten wir von diesen? Erst jetzt beginnt Verständigung. Hier würde das eigentliche Ringen um Lösungen beginnen. Wir könnten auch anders sagen: beim Klimaschutz fehlt eine klare Führung der Akteure.

Das mag rational richtig sein. Nur lassen uns rationale Ziele kalt. Fakten bringen zum Denken, Emotionen zum Handeln, weiß Hüther.[19] Was in der ganzen Diskussion fehlt, ist eine gangbare Zukunftsvision, ein attraktives Warum[20]. Die brauchen wir für beherztes Zupacken. Eine solche Vision erhebt sich über das Labyrinth der Verstrickungen. Sie ist ein Leitstern und erleichtert Führung. Es geht natürlich noch anders: Die meisten Menschen verändern sich erst, wenn der persönliche Leidensdruck zu groß wird. Wie sich das dann äußert, kommt auf den Einzelfall an. Der eine hat kein Wasser, dem anderen steht es bis zu den Knien und der nächste ärgert sich über Flüchtlingsboote im Vorgarten.

Eine attraktive Vision löst noch ein weiteres Problem: Setzen wir ausschließlich quantitative Ziele, bewegen wir uns im Bereich von endlichen Spielen, wie Fußball. Fußball kann man gewinnen. Fußball hat klar definierte Regeln. Fußball ist kurzfristig. Sollte man verlieren, gibt es meist ein nächstes Mal. Das gilt nicht für Klimaschutz. Er wird nicht abgepfiffen. Er kann nicht gewonnen werden. Wir können ihn nur am Laufen halten. Dabei wird unsere Haltung wichtiger als ein Plan. Das führt zu langfristigem Denken und Handeln. Wir werden sensibler für Neben- und Fernwirkungen unseres Tuns.[21] Diese Denkweise führt eher zu unendlichen Plan-Do-Check-Act Zyklen.

Wir brauchen eine Vision, um aufzustehen, und das Was und das Wie, um gerichtet zu handeln.

7. Die Krux: Gestatten wir uns Fehler? Halten wir Ungewissheiten aus?

Bei komplexen Problemen kann es auch einfach mal gar keine Lösung geben; bestenfalls akzeptable Zustände, Verbesserungen. Sobald sich größere Maßnahmen als Fehlschlag herausstellen, zeigen wir mit dem Finger. Wir suchen Schuldige und fordern Sanktionen.

Sinns Kritik an Politikern ist ein Beispiel. Wir geben denjenigen, die zupacken, keinen Rückhalt. Das führt zu defensivem Verhalten:[22] Wer Maßnahmen sucht, braucht auch eine Rechtfertigung im Fall des Scheiterns. Sonst ist eine Maßnahme untauglich. Das reduziert die Anzahl der Alternativen, die wir eigentlich vergrößern müssten. Wer zudem entgegen dem eigenen Weltbild (Atomkraft!) handelt, der wird per se als unzulänglich erklärt. Die Alternativen schrumpfen weiter. Wer dann mit Bürokratie antwortet, richtet unsere endliche Aufmerksamkeit auf Nutzloses und reduziert erneut: Alternativen.

Deshalb sind komplexe Probleme schwierig: Sie halten uns schonungslos einen Spiegel vor die Nase und fragen uns: „Willst du die Probleme lösen oder recht haben?“ Daraus folgt: unsere innere Haltung, unsere Einstellung zu unseren Mitmenschen[23] und Vorhaben, unsere Fehlertoleranz, unser Vertrauen[24] sind die dominanten Faktoren für Verbesserungen.

Die Arbeit mit komplexen Problemen braucht Selbstführung, Selbstwirksamkeit und Selbstreflexion jedes Einzelnen.

8. Fazit

Hans Werner Sinns Vortrag über die Wirkung des Klimaschutzes gibt uns interessante Einsichten im Umgang mit komplexen Systemen. Keinesfalls ist alles gesagt. Klar dürfte sein, dass es weder eine Methode noch einen Masterplan gibt, die das Problem Klimaschutz lösen. Dafür ist es zu verstrickt, mehrdeutig, diffus und ungewiss.

In komplexen Situationen begegnet der Mensch sich selbst. Er stolpert über seine infantile Rechthaberei, sein infantiles Beleidigtsein und seine überheblichen Vereinfachungen. Wer das überwindet, seine Persönlichkeit entwickelt und sich um eine differenzierte Sicht bemüht, kann sich auch durch die größten Komplexitäten hindurchwursteln.

Quellen und Links

  1. Vgl. Sinn, W. (2019). Wie retten wir das Klima und wie nicht? Im Internet: https://youtu.be/DKc7vwt-5Ho
  2. Definition von CO2-Äquivalenten. Im Internet: https://www.myclimate.org/de/informieren/faq/faq-detail/detail/News/was-sind-co2-aequivalente/
  3. Dazu äußert sich z.B. sehr aufschlussreich Erwin Thoma. KenFM (2019). KenFM im Gespräch mit: Erwin Thoma ("Strategien der Natur"). Im Internet: https://youtu.be/A0MQ0_d-vSg
  4. Vgl. Bauer, T.; Gigerenzer, G. & Krämer, W. (2014). Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet: über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik. Vol. 1, Campus Verlag, Frankfurt am Main / New York.
  5. Häufig wird fälschlicherweise angenommen, dass die Mehrheit der Scientific Community definiert, was als wahr gilt. Publiziert wird in der Regel jedoch nur, was das Weltbild der Peer-Reviewer und der Eigentümer – also die Sicht einer einflussreichen Minderheit – bestätigt. Vgl. Willke, H. (2001). Systemtheorie III: Steuerungstheorie: Grundzüge einer Theorie der Steuerung komplexer Sozialsysteme. 3., bearbeitete Auflage, UTB, Stuttgart. Oder vgl. Taleb, N. N. (2018). Skin in the game. Hidden asymmetries in daily life. Random House, New York.
  6. Vgl. KenFM (2020). STANDPUNKTE • Menschengemachter Klimawandel: Wie einig ist sich die Wissenschaft wirklich? Im Internet: https://youtu.be/azS2dWF16Uc
  7. Vgl. Senge, P. M. (2011). Die fünfte Disziplin. Kunst und Praxis der lernenden Organisation. Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  8. Im Endeffekt treten emergente Strukturen auf. Ich wollte den Artikel hier nicht weiter aufblähen. Dazu siehe Achouri, C. (2011). Wenn Sie wollen, nennen Sie es Führung: Systemisches Management im 21. Jahrhundert. Vol. 2, Gabal, Offenbach.
  9. Vgl. Wikipedia (2020). Schmetterlingseffekt. Im Internet: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schmetterlingseffekt&oldid=196032251
  10. Wenn sich durch unser Tun unser Weltbild verändert, heißt das Double-Loop Learning. Vgl. Argyris, C. (1977). Double loop learning in organizations. Harvard business review 55(5), 115-125.
  11. Vgl. Wikipedia (2019). Demingkreis. Im Internet: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Demingkreis&oldid=194388407
  12. Wer seine eigenen Lernkompetenzen entwickelt, das Lernen lernt, betreibt Deutero-Lernen. Vgl. Schön, D. A. (1975). Deutero-learning in organizations: Learning for. Organizational dynamics 4(1), 2-16.
  13. Vgl. Willke, H. (1994). Systemtheorie II : Interventionstheorie: Grundzüge einer Theorie der Intervention in komplexe Systeme. UTB, Stuttgart/Jena.
  14. Vgl. Cook, J. (2017). Behauptung: „Klimamodelle sind nicht verlässlich". Im Internet: https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-klimamodelle-sind-nicht-verlaesslich.
  15. Vgl. Lindblom, C. E. (1959). The Science of “Muddling Through”. American Society for Public Administration 19(2), 79-88.
  16. Vgl. Von Foerster, H. (1988). Abbau und Aufbau. Simon, FB (Hg.) Lebende Systeme. Berlin: Springer, 19-33.
  17. Vgl. Stanley, K. O. & Lehman, J. (2015). Why greatness cannot be planned: The myth of the objective. Springer, Cham.
  18. Vgl. Doerr, J. (2018). OKR: Objectives and Key Results: Wie Sie Ziele, auf die es wirklich ankommt, entwickeln, messen und umsetzen. 1. Auflage, Franz Vahlen, München.
  19. Vgl. Hüther, G. (2013). Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. 12., unveränderte Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.
  20. Vgl. Frankl, V. E. (2017). Wer ein Warum zu leben hat: Lebenssinn und Resilienz. 1. Auflage, Beltz, Weinheim Basel.
  21. Vgl. Carse, J. (2011). Finite and infinite games, Simon and Schuster. Oder Sinek, S. (2019). Das unendliche Spiel: Strategien für dauerhaften Erfolg. Redline.
  22. Vgl. Gigerenzer, G. & Brighton, H. (2009). Homo heuristicus: Why biased minds make better inferences. Topics in cognitive science 1(1), 107-143.
  23. Auf der Basis stabiler Beziehungen, wursteln wir uns durch die größten Komplexitäten auch durch. Vgl. Drucker, P. F. (1999). Management im 21. Jahrhundert. Econ, München.
  24. Vertrauen in uns selbst und in Andere ist der stärkste Mechanismus, um die soziale Komplexität zu neutralisieren. Vgl. Luhmann, N. (1991). Soziale Systeme: Grundriss einer allgemeinen Theorie. Suhrkamp, Frankfurt am Main.

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