Hi, ich bin Nico 👋

Projekte. wirksam. steuern.

  • Technischer Projektleiter, System-Safety Entwicklung in Automotive
  • System- und Komplexitätsdenker.
  • Blogger über gute und einfache (Selbst-) Führung und den Unsinn von Beratungsmoden.
  • Sitz in Stuttgart
  • Wirtschaftsingenieur und Systemtheoretiker.
  • Fürsprecher von Skin in the Game, Selbstorganisation und Komplexitätskompetenz.

Ich fühle mich geehrt,  dass ich in den letzten Jahren mit einigen der besten Techniker, Projekt- und Produktmanager der Automobilbranche an Produkten, wie elektrisches Getriebe, integrierte Pumpe, intelligente Navigationsgeräte und Elektroautos arbeiten durfte. Die Projekte reichten von QM bis ASIL D, von Front End bis Embedded, von Agil bis strenges V-Modell, von Scripting bis Systemkonzept, von Cowboy-Programming bis Projektbürokratie, von kleinen Teams bis global verteilte Projekte.

Als technischer Projektleiter, als Safety Manager und als selbstständiger Berater verstehe ich mich vor allem als Dienstleister. Meine Leistung: Komplexität für Sie neutralisieren. Meine Methode: Komplexität greifbar machen. Mein Werkzeug: Kommunikation, gepaart mit dem unerschöpflichen Glauben, dass Defekte und Fehler ein Symptom von Missverständnissen sind. Und das, gebe ich stolz zu, funktioniert hervorragend. Das musste ich jedoch erst lernen:

Ausgewählte Projektstationen
 

Elektronische Regelkreise

2002 • Wunstorf
Die ersten Regelstrukturen
Als Projekttechniker setzte ich mit Projektingenieuren Änderungen an Radaranlagen auf einem Militärflugplatz um. Die Spezialität vom Geschwader LTG62 war das blinde Landen und Starten von Flugzeugen. Mein Verständnis über Elektronik, (Embedded) Software, Kybernetik und Safety fust auf den damaligen Hands-On-Erfahrungen.

Werbefoto für Gaming-PC

2006 • Halle/Saale
Der kultivierte Gamer rettet die Welt ungestört
Angeregt durch Kollegen verkaufte ich im eigenen Gewerbe wassergekühlte Gaming-PCs mit sehr niedrigem Geräuschpegel und schickem Gehäuse. Da Schnittstellen zwischen Komponenten wichtiger sind als exzellente Einzelkomponenten, kombinierte ich beste Leistung mit Robustheit und Gewinn.

CMD Screenshot

2008 • Halle/Saale & Dresden
Automate the boring Stuff
Die Gaming-PCs verloren gegen Geiz-Ist-Geil. Ich schwenkte auf Server samt Installationen und Wartungsaufträgen um. Dort gab es unzählige stupide Tätigkeiten, was ich mit Shell, Remote-Administration, Python und HTML/CSS/XML umging (und mir selbst beibrachte). Für weniger IT-affine Kunden war die Automatisierung eine psychische Herausforderung, weil scheinbar die Kontrolle verloren ging. Klare und verständliche Kommunikation war wichtiger als Technik. Eine Erfahrung, die sich bis heute bewährt.

Mode 3 Ladekabel

2012 • Stuttgart, Ländle, Shanghai, Belfast
Sprung ins Automotive-Geschäft
Ich startete Interims als Projektassistent und war wenig später Projektleiter für die Safety-Software z.B. für Ölpumpen, Ladekabel oder eBike Komponenten. Safety kleidete sich fortan im Gewandt der ISO 26262 und die Grundlagen der Produktentwicklung rackerten sich zwischen Automotive SPICE, SAFe, Scrum (-Begriffen) ab. Das Vorgehen im Projekt war spürbar anders als früher: Projekte schienen im Allgemeinen eher verwaltet als geführt zu werden. Viel Zeit ging für Bürokratie, Reports und umständliche Dokumente bzw. Tools drauf. Die Idee war, dass der Prozess den Faktor Mensch ersetzt.

Daimler MBUX auf der IAA 2019

2016 • Stuttgart, Ländle, München, Paris,
Meisterschaft: Qualität und Emergenz
In einem Team von Architekten sollten wir die Funktion, Performance, Robustheit, Safety und Security optimieren. Wieder mal galt: die Schnittstellen sind wichtiger als perfekte Einzelomponenten. Das traf auch auf die bis zu 55 Teams zu, die koordiniert werden mussten. In solch komplexen Produkten haben kleinste Änderungen riesen Effekte; wochenlange Entwicklung verpufft; und Überraschungen stehen auf der Tagesordnung. Die Details erschlagen und Systemprobleme lassen sich so nicht lösen. Der Druck wurde erhöht, weil der Methodismus von SAFe, Scrum und A-SPICE seine Versprechen nicht hielt. Aus dem Umdenken entstanden guter und einfacher (Selbst-) Führung und die ArchitekturSynthese. Beides passte zum Kontext führte zu gelungenen Ergebnissen.

Unser eGolf

2018 • Stuttgart, Ländle, Paris, Laussane, Braunschweig, San Francisco (Remote)
Nachhaltige Mobilität ist deutlich komplexer
Mein Schwerpunkt ist technischer Projektleiter für Sicherheitskonzepte von E-Antrieben und zugehöriger Fahrzeugkomponenten. Schnell wurde klar: E-Antriebe sind zwar physisch einfacher - nur die Sicherheitskonzepte sind um Größenklassen komplexer. Kleinste Änderungen können riesen Effekte haben, was bei ASIL D schlicht inakzeptabel ist. Mein Ansatz über gute und einfache (Selbst-) Führung bewährt sich.

Währenddessen gelingt mir die Integration von Objectives & Key Results mit gute und einfache (Selbst-) Führung sowie Safety und ich berate damit F&E-Abteilungen. Die ArchitekturSynthese reift und wegen der steigenden Nachfrage biete ich zusätzlich den Lernweg Umsetzungsexzellenz an.

(Selbst-) Führung: ein Komplexitätsservice

 Meine Arbeit im eigenen Gewerbe, in der Entwicklung, in Projektteams, in Veränderungsprojekten und auch als Investor haben eines gemeinsam: es sind komplexe und ungewisse Situationen. Früher glaubte ich, dass Technologien, Methoden und Informationen über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Mit der Zeit stellte ich fest, wie Technologien und Methoden so manche Verfahren unnötig verkomplizieren. Gleichermaßen sind mehr Daten meist wertlos oder gar destruktiv, wenn sie den Blick auf den Wald versperren und handlungsunfähig machen.

»Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere hingegen nicht.« (Epiktet)

Außerdem tauchen trotz sorgfältiger Planung immer wieder unvorhergesehene Schwierigkeiten auf. Probleme, die es gar nicht geben dürfte. Ausfälle, für die man eigentlich vorgesorgt hat. Kritische Themen, die sich nachträglich als unwesentlich oder gar non-existent erweisen. Vor allem wird jede Aufgabe schließlich anders erledigt, als ursprünglich geplant. Neues – sei es ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Technologie – scheint naturgemäß den Erwartungen seines Schöpfers zu widersprechen.

»Methoden werden so getestet, als ob Ärzte ein Medikament verschreiben und den Patienten fragen, ob sie es mögen.« (P. Ralph)

Mit dem naiven Wunsch, für diese Umstände besser gerüstet zu sein, befasste ich mich intensiv mit BWL, (Projekt-) Management, Entrepreneurship sowie mit Automotive SPICE, Scrum, SAFe, Design Thinking, Systems- und Software-Engineering. Alles Ansätze, die auf eine maschinelle, ingenieursartige Steuerungsillusion hereinfallen und genau deshalb in komplexen Situationen versagen. Warum ist das so? Diese Ansätze können nur innerhalb geschützter Strukturen mit bereits reduzierter Komplexität existieren. Bei Neuem, Ungewissem oder Komplexem fehlt dieser Schutz.

»Jeder Erfolg ist ein Meistern von Komplexität.« (F. Malik)

Mit der Zeit dämmerte mir, dass modernes (Projekt-) Management genau diese Funktion hat: Strukturen bilden, innerhalb derer wir einfach, klar und sicher handeln können. Strukturen, die Komplexität neutralisieren. Strukturen, die Ungewissheit durch Orientierung ersetzen. Genauer: Strukturen als (kybernetische) Regelsysteme. Das ist sinn-volle Selbstführung für sich selbst und sinn-volle Führung für Andere.

 

Diese Sichtweise fußt auf der Funktion lebender Systeme. Sie sind organisiert. Diese Organisation neutralisiert die Komplexität der Welt und macht dadurch handlungsfähig. Genau das steht im Kern meines Modells für einfache und wirksame (Selbst-) Führung. Dessen Anwendung, das Schaffen im Komplexen und Realbeispiele verdeutliche ich in meinem Blog. Gleichermaßen nutze ich erfolgreich die ArchitekturSynthese - ein Verfahren, das die Teamkomplexität ausnutzt und komplexe Situationen in geregelte Arbeitspakete transformiert.

»Die einzige Ursache für Erfolg und Niederlage liegt in uns selbst.« (K. Matsushita)

Es haben sich weitere Ansätze wie New Work, agile Entwicklung oder Spiral Dynamics entwickelt, die ich als Gegenbewegung zu überbordender Bürokratie und zu geringen Spielräumen verstehe. In Ihrer Idealform werden diese Ansätze zwangsweise scheitern: Wenn der Komplexitätsservice von der Führungskraft auf jeden Einzelnen übergeht, muss sich jeder selbst führen und regulieren können. Selbstführung, Selbstverantwortung und Komplexitätskompetenz muss jetzt jeder können. Andernfalls droht starre. Neben Selbstführung biete ich mit Objectives und Key Result (OKR) einfache und wirkungsvolle Werkzeuge für diese Anforderungen an. Außerdem zeige ich in meinem Blog und heißbegehrten Trainings, wie wir mit alltäglichen Hürden umgehen.

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